Chet Faker

Chet Faker, bürgerlich Nicholas James Murphy, ist ein australischer Soul-Sänger und Produzent elektronischer Musik. Er wurde 1989 in Melbourne geboren. Der Name ist eine Hommage an den Jazz-Sänger Chet Baker. Sein musikalisches Genre, ein entspannter Elektro-Soul, bezeichet der Künstler selbst als „Future Beat“ oder „Modern Soul“.

Chet Faker begann seine musikalische Karriere in der Band „Sunday Kicks“. Er änderte früh seinen Bühnennamen von „Nick Murphy“ zu „Chet Faker“ weil es in Australien bereits einen bekannteren Musiker namens Nick Murphy gab, mit dem er oft verwechselt wurde. Bekannt wurde er in seinem Heimatland Australien durch den Hit „Left Alone“, den er zusammen mit dem DJ Flume (auch bekannt als DJ Harley Streten) aufnahm. Das Lied erreichte in Australien Platz 1 der Single Charts. Daraufhin wurde er zum „Breakthrough Artist of the Year“ gewählt. Chet Faker gewann 2012 den australischen “Jägermeister Independent Records Award” für seine EP „Thinking in Textures“, die im gleichen Jahr erschienen ist.

Chet Faker wurde zu einer Art Internet-Phänomen, als sein gutgelauntes Cover von Blackstreets „No Diggity“ sich zu einem viralen Hit entwickelte. (Das Original wurde von Dr.Dre produziert). Seine EP „Thinking in Textures“ verkaufte sich daraufhin gut und wurde von Musikkritikern positiv aufgenommen. Besondere Aufmerksamkeit wurde seinem „No Diggity“ Cover zu Teil, als der Song 2013 in einem TV-Werbespot für Beck’s Bier verwendet wurde. Der Spot lief während des 2013er Superbowls, den weltweit 108 Millionen Menschen verfolgten. Die Superbowl-Spots gelten als Königsdisziplin der amerikanischen Werbespots und erhalten besonders viel Aufmerksamkeit, was Chet Fakers Popularität in den U.S.A. extrem steigerte.

2013 erschien Chet Fakers Debüt-Album „Built on Glas“ auf dem Label „Future Classic“. Das Album stieg auf Platz 1 der australischen Charts und erhielt weltweit gute Kritiken. Die Lead Single des Albums war „Talk is Cheap“

Studioalben von Chet Faker
Thinking in Textures (2012)
Built on Glass (2014)

Mehr Infos
Offizielle Website von Chet Faker
Artikel über Chet Faker und die Soul Szene von Melbourne

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