Elektronische Musik: Die 50 besten Party-Tracks

elektronische Musik Party Tracks

Elektronische Musik ist synonym mit Party. (Bild: Autor)

Elektronische Musik hat in den letzten Jahrzehnten einen weltweiten Siegeszug hingelegt. In den meisten Clubs dieser Welt ist es heute elektronische Musik, die nachts aus den Boxen dröhnt und die Menge zum Tanzen bringt. Kein Wunder, dass Clubmusik inzwischen ein Synonym für elektronische Beats geworden ist. Das britische Musikmagazin Mixmag, das hauptsächlich von DJs gelesen wird, hat 2013 seine Leser befragt. Ziel war es, die Top 50 der besten elektronischen Dance-Tracks der Welt zu finden. “What are the 50 best dance tracks of all time” hieß es, und die DJs ließen sich nicht lange bitten. Heraus kam folgende Top 50 der elektronischen Musik, die man eigentlich genau so auf jedem Dancefloor der Welt anschmeißen könnte – mit Eskalation als Haupteffekt.

Elektronische Musik: Die Top 50

Platz
Künstler
Titel
Hören & Download
Label
Jahr
50DarudeSandstormDownload16 Inch Records1999
49Age Of LoveAge Of LoveDownloadDiki1990
48Chase & StatusBlind FaithDownloadRam2011
47JaydeePlastic DreamsDownloadR&S1992
46SoulwaxNY ExcuseDownloadPias2005
45Josh WinkHigher StateDownloadStrictly Rhythm1995
44Groove ArmadaSuperstylinDownloadPepper2001
43Frankie Knuckles / Jamie PrincipleYour LoveDownloadPersona1986
42A Guy Called GeraldVoodoo RayDownloadRham!1988
41LCD SoundsystemLosing My EdgeDownloadDFA2002
40ÂmeRejDownloadDefected2006
39Armand Van HeldenU Don't know meDownloadArmed1999
38JusticePhantom Pt 2DownloadEd Banger2007
37Massive AttackUnfinished SympathyDownloadVirgin1991
36Noir And HazeAround (Solomun remix)DownloadNoir Music2011
35The Future Sound Of London,Papua New GuineaDownloadJumpin Records1991
34Robin SShow Me LoveDownloadChampion1993
33Aphex TwinWindow LickerDownloadWarp1999
32MobyGoDownloadOuter Rhythm1991
31OrbitalChimeDownloadFFRR1990
30GoldieInner City LifeDownloadFFRR1995
29Laurent GarnierMan With The Red FaceDownloadF Communications2000
28Rythim Is RythimStrings Of LifeDownloadTransmat1987
27Benny BenassiSatisfactionDownloadD:vision2002
26The Aztec MysticKnights Of The JaguarDownloadUnderground Resistance1999
25The ProdigyFirestarterDownloadXL1996
24deadmau5 featuring KaskadeI RememberDownloadMau5trap2008
23Energy 52Café Del MarDownloadEye Q1993
22The ProdigyOut Of SpaceDownloadXL1992
21Above & BeyondSun & MoonDownloadAnjunabeats2011
20David GuettaA Little More LoveDownloadUltralab2001
19Donna SummerI Feel LoveDownloadCasablanca / GTO1977
18New OrderBlue MondayDownloadFactory1983
17Swedish House MafiaOne (Your Name)DownloadPolydor2010
16AviciiLevelsDownloadUniversal2011
15Daft PunkAround The WorldDownloadVirgin1997
14Paul & Fritz KalkbrennerSky And SandDownloadBPitch Control2009
13Armin van Buuren feat Nadia AliFeels So GoodDownloadArmind2011
12Silence (Tiesto remix)DeleriumDownloadnettwerk1999
11The Chemical BrothersHey Boy, Hey GirlDownloadFreestyle Dust/Virgin1999
10Fatboy SlimRight Here, Right NowDownloadSkint1999
9SashaXpanderDownloaddeconstruction/BMG1999
8PVDFor An AngelDownloadDeviant Records1998
7PlastikmanSpastikDownloadNovamute1993
6StardustMusic Sounds Better With YouDownloadRoulé1998
5FaithlessInsomniaDownloadCheeky1995
4UnderworldBorn SlippyDownloadJunior Boys Own1995
3The ProdigySmack My Bitch UpDownloadXL1997
2TiestoAdagio For StringsDownloadIndependance2004
1Daft PunkOne More TimeDownloadVirgin2000
DJs wie Clubgänger wählten auffällig viele elektronische Musik aus den 2000ern. Das mag daran liegen, dass exzessives Clubleben nicht besonders gut für das Langzeitgedächtnis ist – oder einfach daran, dass die 2000er eine besonders ergiebige Ära der Elektro-Musik waren. Klassiker des Genres wie The Prodigy, Daft Punk oder Faithless hatten hier ihre besten Zeiten, Dance Musik eroberte von Europa aus auch die USA und die Welt. Kein internationaler Club, der nicht auch elektronische Musik spielte.

Dabei ist elektronische Musik ein sehr altes Genre: Von den frühen Anfängen bis heute fällt unter diese Kategorie im weitesten Rahmen jede Musik, an derer Erzeugung Strom beteiligt ist. Das erste Instrument, das Elektrizität nutzte um Töne zu machen stammt übrigens aus dem Jahr 1759 (!). Das Clavessin électrique genannte Instrument wurde von dem Priester Jean-Baptiste Thillaie Delaborde erfunden und steht noch heute in der französischen Nationalbibliothek. Auch Deutsche Künstler haben sich bei der Entwicklung der elektronischen Musik sehr hervorgetan. Von Herbert Eimert über Stockhausen bis hin zu den international prägenden Künstlern Kraftwerk reichte die Palette. Heute sind es DJs wie Sven Väth, Ricardo Villalobos oder Paul Kalkbrenner, die die Fackel weiterreichen und die Tanzfläche damit routiniert niederbrennen.

Seinen Siegeszug als Clubmusik feierte die elektronische Musik in den 1980er Jahren. Günstiger werdende Technik erlaubte es nun Bands erstmals, synthetische Klänge einfach in ihre Kompositionen einzubringen. Zuvor waren diese nur wenigen Bastlern wie dem Komponisten Karlheinz Stockhausen oder Bands wie Kraftwerk, Giorgo Moroder oder Yellow Magic Orchestra vorbehalten. Ihre elektronischen Instrumente bauten die Bands vor 1980 häufig selbst. Das änderte sich mit den ersten Heimcomputern. Der organische, akustische Sound der Disco Ära wurde langsam durch sterile, kühle Synthesizerklänge ersetzt. House, Eurodisco oder Synthpop entstanden als neue Musikrichtungen. Über Detroit rollte die erste Technowelle über Europa. Der erste deutsche Technoclub, das Dorian Grey, eröffnete 1984 in Frankurt am Main.

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