Indie Musik: Die All-Time Indie Rock Charts

Indie Musik

Die größten Indie Hits kommen von Converse. (Foto: Autor)

Indie Musik bedeutete ursprünglich, dass die Musik von einem unabhängigen Label vertrieben wird – also nicht von einem marktführenden Label wie Sony Music Entertainment oder Warner Music Group kommt. Diese Branchenriesen entdeckten in den 1970ern die Rockmusik als kommerzielles Zugpferd und produzierten immer bombastischerer Arrangements und Bühnenshows. Dem gegenüber stellten sich die Indie Labels, die diesen Kommerz ablehnten und schwer zu vermarktende Bands mit höherem künstlerischen Anspruch unter Vertrag nahmen. Ende der 1990er erreichte dann Indie Rock seinen eigenen kommerziellen Durchbruch. Die goldene Ära der Indie Musik kam durch Erfolge von Bands wie The Strokes, The Hives und The Libertines. Dabei ist der Begriff Indie Musik sehr vielseitig zu sehen, er vereint zahlreiche unterschiedliche Musikrichtungen. Britische Bands wurden zu dieser Zeit auch häufig unter dem Begriff „Britpop“ gehandelt. Fehlt uns ein Hit in der Playlist? Dann lasst es uns wissen!

Unsere Lieblings-Playlist der Indie Rock Musik:

Titel
Künstler
Hören & Download
Album
LibertinesCan't Stand Me NowDownloadThe Libertines
ElbowOne Day Like ThisDownloadThe Seldom Seen Kid
Franz FerdinandTake Me OutDownloadFranz Ferdinand
KasabianShoot The RunnerDownloadEmpire
TV On The RadioWolf Like MeDownloadReturn to Cookie Mountain
The SmithsThis Charming ManDownloadThe Sound of The Smiths
RadioheadCreepDownloadThe Best of Radiohead (Special Edition)
Arctic MonkeysWhen The Sun Goes DownDownloadWhatever People Say I Am, That's What I'm Not
Florence and the MachineYou Got The LoveDownloadYou've Got the Love - EP
LibertinesDon't Look Back Into The SunDownloadDon't Look Back Into the Sun - EP
Peter, Bjorn and JohnYoung FolksDownloadWriter's Block
GossipStanding In The Way of ControlDownloadStanding In The Way Of Control
Kings of LeonUse SomebodyDownloadUse Somebody [Digital 45]
Stone RosesShe Bangs The DrumDownloadRock 100
The StrokesLast NiteDownloadIs This It
SuedeAnimal NitrateDownloadThe Best of Suede
ColdplayYellowDownloadParachutes
BlurSong 2DownloadThe Best Of
Happy MondaysStep OnDownloadHappy Mondays: Greatest Hits
Joy Divisionlove will tear us apartDownloadThe Best of Joy Division
RadioheadJustDownloadThe Best of Radiohead (Special Edition)
The White StripesSeven Nation ArmyDownloadElephant
Maximo ParkApply Some PressureDownloadA Certain Trigger
The KillersSomebody Told MeDownloadHot Fuss
PulpCommon PeopleDownloadDifferent Class
Kings Of LeonSex On FireDownloadOnly By the Night
Arctic MonkeysI Bet You Look Good On The DancefloorDownloadI Bet You Look Good On the Dancefloor - EP
Stone RosesFools GoldDownload100 Hits of the '80S
PixiesHere Comes Your ManDownloadWave of Mutilation - Best of Pixies
The SmithsThere Is A Light Than Never Goes OutDownloadYoga To the Smiths & Morrissey
Bloc PartyHelicopterDownloadSilent Alarm
MGMTTime To PretendDownloadTime to Pretend - EP
The KillersMr. BrightsideDownloadMr. Brightside - Single

Über Indie Musik:

Indie Rock, manchmal auch Alternative Rock, hat seine Wurzeln im britischen Punk. Ihn klassifiziert eine Low-Budget Attitüde und ein Hang zum „Selbermachen“. Später wurde Indie Musik stark vom amerikanischen Grunge beeinflusst. Für britischen Indie Rock kursiert der Begriff Britpop, der aber von Bands wie Oasis, für die er eigentlich geprägt wurde, abgelehnt wurde.

In den 2000ern, beflügelt vom freien Zugang zu Musik durch das Internet, fiel auch die Gatekeeperfunktion der Major Labels. Indie Bands konnten plötzlich durch Youtube, Napster, Myspace oder eigene Blogs über Nacht zu Internetstars werden. Der musikalischen Vielfalt hat diese Entwicklung sehr gut getan, auch wenn der kommerzielle Anreiz im Musikbereich durch illegale Downloads eindeutig sank. Die kommerziell erfolgreichsten Indie Bands dieser Hochphase waren The Strokes, The White Stripes, The Hives und The Vines. Die Bandnamen führten dazu, dass man das Indie Genre in den 2000ern auch das der „The“ Bands nannte.

Ursprünglich standen Indie Hits mal für die Unabhängigkeit von großen Musikkonzernen. Die Fixierung der Majors auf Massenerfolg ohne hohen Qualitätsanspruch führte zu dieser Gegenbewegung. Besonders in Krisenzeiten neigt die Musikindustrie dazu, Experimente und damit musikalischen Fortschritt zu vermeiden. Hier entstand die Nische der kleinen Independent Labels. In den 1990er Jahren wurde der Begriff zu der Genrebezeichnung, die man heute noch kennt. Man findet darunter einen eklektizistischen Mix mit Punk, Electro, Wave und Rockelementen. Natürlich blieb den Major Labels der Erfolg der Indie Bands nicht verborgen, weshalb viele “Indie” Musiker längst wieder auf Major Labels, bzw. auf Sublabels davon aufnehmen. Der Begriff steht heute also eher für einen sehr breit gefassten Musikstil und nicht mehr für eine unabhängige Plattenfirma.

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